Sehenswürdigkeiten in Kastelruth – Highlights & Ausflugsziele
Was Sie sehen müssen
Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt von Kastelruth: von traditionellen Museen über idyllische Almen bis hin zu abwechslungsreichen Wanderwegen, die Sie mitten in die Natur und Geschichte der Region führen.
Erleben Sie Kultur, Brauchtum und atemberaubende Landschaften auf Schritt und Tritt – hier wartet hinter jeder Ecke ein neues Abenteuer.
Entdecken Sie hier die schönsten Ausflugsziele für Ihren Urlaub in Südtirol und lassen Sie sich von der Vielfalt der Dolomiten begeistern.
Marinzenalm
Die Marinzen Alm ist eine gemütliche Alm auf 1.500 Metern Höhe in der Dolomitenregion Seiser Alm. Mit der neuen Bahn gelangen Sie von Kastelruth aus in wenigen Minuten, bei jedem Wetter, bequem auf die Alm.
Die Marinzen Hütte und die Bahn sind von Juni bis zum November täglich geöffnet. Öffnungszeiten: www.marinzen.com .
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Auf dieser Anhöhe haben Denise Karbon und Peter Fill das Skifahren gelernt. Einkehr machen Sie bei der Marinzenhütte mit schöner Sonnenterrasse sowie auf der urigen Schafstallhütte (ca. 20 Gehminuten, vorbei bei den Hexenstühlen). Weiteres gibt es auf Marinzen einen Streichelzoo für die Kleinsten, einen Kinderspielplatz und einen Fischteich zum Angeln. Ab der Marinzenalm können Sie auch wunderschöne Wanderungen auf die Seiser Alm und nach St. Michael unternehmen.
Weitere Infos zur Marinzenalm ›
Trachtenmuseum
Im Trachtenmuseum, im historischen Ansitz Laechler am Dorfzentrum von Kastelruth, finden Sie viele historische Trachten und deren Accessoires aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert. Diese werden heutzutage weiterhin bei den Prozessionen von der Dorfbevölkerung getragen. Außerdem gibt es dort eine Sammlung von historischen Fotografien zu sehen.
- Öffnungszeiten
Montag – Samstag:
von 08.30 Uhr bis 12.30 Uhr und von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr;Juni-August:
Sonntag: 09.00-12.00 Uhr
Spatzenmuseum
Die wohl bekannteste Musikgruppe aus Kastelruth sind die Kastelruther Spatzen. Ein besonderes Highlight für Gäste und Einheimische ist das Kastelruther Spatzenfest, das jedes Jahr im Oktober in Kastelruth stattfindet.
Im Juni lädt das stimmungsvolle Open Air in Seis am Schlern zu unvergesslichen musikalischen Erlebnissen unter freiem Himmel ein.
Alles über unsere Spatzen erfahren Sie im Spatzenmuseum. Hier können Sie auch verschiedenste Souvenirs erwerben.
- Öffnungszeiten
Montag – Freitag:
von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr;Samstag:
von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Kastelruther Kirchtum
Mit seinen 82 Metern Höhe und 298 Holzstufen ist der Kastelruther Kirchturm der dritthöchste in ganz Südtirol – und wahrlich einer der eindrucksvollsten. Man sagt er habe das schönste Geläute des Landes. Er zählt zu den höchsten freistehenden Kirchtürmen Südtirols und prägt mit seiner markanten Zwiebelhaube das Dorfbild von Kastelruth.
Erbaut wurde der barocke Turm im Jahr 1756, nachdem ein Blitzschlag den Vorgängerbau zerstört hatte. Der Turm steht in unmittelbarer Nähe zur Pfarrkirche, welche den heiligen „Petrus und Paulus“ geweiht ist.
In Kastelruth werden regelmäßig Kirchturmbesichtigungen angeboten, meist am Dienstagnachmittag um 17:00 Uhr. Die Anmeldung erfolgt beim Tourismusverein Kastelruth.
Der Kofel in Kastelruth
Der Kalvarienberg in Kastelruth, auch unter dem Namen Kofel bekannt, ist ein historisch und landschaftlich bedeutsamer Ort in Kastelruth, der Besucher mit seiner stillen, besinnlichen Atmosphäre verzaubert. Am höchsten Punkt des Kalvarienberges befinden sich die Reste eines alten Turms, der laut Überlieferungen einst Teil des Kastelruther Schlosses gewesen sein soll. Von diesem „zerfallenen Schloss“ ist heute zwar nichts mehr erhalten, doch es hat dem Ort seinen Namen gegeben: Kastelruth – abgeleitet vom lateinischen Castellum Ruptum, was so viel wie „verfallene Burg“ bedeutet.
In das wuchtige Mauerwerk des Turms ist eine seltene Doppelkapelle eingebaut, die eindrucksvoll von der einst stolzen Geschichte des Ortes zeugt. Rund um dieses geschichtsträchtige Bauwerk zieht sich ein liebevoll angelegter Kreuzgang mit mehreren kleinen Kapellen.
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Der gut ausgebaute Rundweg über den Kalvarienberg führt durch eine malerische Landschaft, die sich hervorragend für kurze Spaziergänge eignet – auch für Familien mit Kinderwagen. Der Weg ist gesäumt von altem Mauerwerk, schattenspendenden Bäumen und stillen Plätzen, die eine wohltuende Ruhe ausstrahlen.
Ein besonderes Highlight ist der Ausblick: Vom Kalvarienberg genießt man ein beeindruckendes Panorama über die Dächer von Kastelruth hinweg bis hin zu den nahen und fernen Berggipfeln der Umgebung. Der angrenzende Erholungspark rundet das Naturerlebnis ab und lädt zum Entspannen und Krafttanken ein – ein idealer Ort, um der Hektik des Alltags zu entfliehen.
Pflegerhof
Der Pflegerhof gilt als Südtirols erster und vielfältigster Kräuterhof. Seit 1982 wird der Betrieb von der Familie Mulser biologisch bewirtschaftet und mit großer Leidenschaft geführt.
Dieses kleine Paradies voller Farben, Aromen und Düfte liegt idyllisch im Ort St. Oswald in der Gemeinde Kastelruth. Auf rund 800 Metern Meereshöhe werden hier mit viel Liebe zum Detail und bäuerlichem Geschick zahlreiche Kräuter kultiviert und zu hochwertigen Produkten verarbeitet.
Seit vielen Jahren bietet der Hof zudem über 500 verschiedene Jungpflanzen zum Verkauf an. Das Sortiment reicht von A wie Ananassalbei bis Z wie Zitronenstrauch und umfasst neben Heil- und Gewürzpflanzen auch zahlreiche Duft-, Arznei- und Zierpflanzen.
Besonders beliebt sind die außergewöhnlich große Vielfalt an Minzen, Salbei- und Basilikumsorten: Über 70 verschiedene Minzen – darunter Mojitominze oder Erdbeerminze – fast 50 Salbeisorten wie Zitronensalbei oder Räuchersalbei sowie rund 10 Basilikumsorten von Anisbasilikum bis Zimtbasilikum begeistern Kräuterliebhaber aus nah und fern.
- Öffnungszeiten
Der Hofladen ist täglich außer Sonntag und und Feiertagen geöffnet.
September bis März:
Montag bis Samstag
von 10.00-17.00 Uhr
durchgehend geöffnetApril bis August:
Montag bis Samstag
von 10.00 bis 18.00 Uhr
durchgehend geöffnetSonn- und Feiertage:
geschlossen
Naturerlebnisweg Geotrail Pufels
Geotrail Pufels – Erdgeschichte erleben
Auf dem leicht begehbaren Geotrail in Pufels entdecken Sie die 252 Millionen Jahre alte Geschichte der Dolomiten. Entlang des Nordhangs des Puflatsch und über den Panider Sattel können Sie Spuren urzeitlicher Lebewesen, Erdschichtungen und Landschaftsentstehung erkunden. Zahlreiche Schautafeln erklären die geologischen Besonderheiten, während atemberaubende Ausblicke auf das Dolomiten-Panorama und das Grödner Tal den Weg begleiten.
Die Wanderung startet beim Panider Sattel und führt der Beschilderung „Geotrail“ folgend über die alte Gemeindestraße nach Pufels und wieder zurück zum Ausgangspunkt. Das erste Wegstück führt der Nr. 3A entlang über ausgedehnte Wiesen hinein in den Wald unterhalb des Puflatsch. Auf einem neu angelegten Verbindungsweg geht es hinunter zur alten, aufgelassenen Straße nach Pufels. Der Weg nach Pufels ist angenehm und auch für Kleinkinder gut geeignet.
Trostburg
Die Trostburg thront auf einem Felssporn oberhalb von Waidbruck im Eisacktal. Erste Erwähnung fand sie 1173 als Sitz von Konrad von Trostberg. Rund 600 Jahre blieb die Burg im Besitz der Grafen von Wolkenstein-Trostburg – hier verbrachte auch der Dichter und Komponist Oswald von Wolkenstein seine Kindheit.
Heute beherbergt die Trostburg das Südtiroler Burgenmuseum mit romanischen Bögen, gotischen Wehranlagen, prunkvollen Sälen und Renaissance-Einrichtung.
Sie erreichen die Burg in rund 15 Minuten zu Fuß über den gepflasterten Trostburgweg oder über den längeren, sanfteren Burgfrieden-Weg.
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Öffnungszeiten: von Gründonnerstag bis Ende Oktober
Besucher entdecken romanische Tür- und Fensterbögen, gotische Wehranlagen aus der Zeit des Minnesängers Oswald von Wolkenstein und spätgotische Wohnkultur des 15. und frühen 16. Jahrhunderts, ferner prunkvolle Säle und Getäfel aus dem 16. und 17. Jahrhundert sowie Stuck und Einrichtung der Renaissance.
Wandern mit Hexe Martha
Tauchen Sie ein in die geheimnisvolle Welt der Seiser Alm und erleben Sie unvergessliche Abenteuer mit Hexe Martha! Entdecken Sie mystische Plätze auf der Alm, erkunden Sie die alten Gemäuer von Schloss Prösels und reisen Sie dabei in längst vergangene Zeiten. Gemeinsam mit Hexe Martha können Sie ein besonderes Hexenmahl zubereiten und bei einer gespenstischen Nachtwanderung spannende Geschichten hören, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Ein Erlebnis voller Magie, Abenteuer und unvergesslicher Momente für Kinder und Erwachsene gleichermaßen.
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Bei diesem zauberhaften Programm erwacht sicher die kleine Hexe oder der kleine Hexenmeister in Euch! Für Erwachsene und Kinder erlebenswert!
Bauernmuseum
Der Kastelruther Ortsteil St. Oswald liegt malerisch auf einer fruchtbaren Hochebene über dem Eisacktal. Michl Jaider vom Tschötscherhof erinnert sich noch gut an die harten Zeiten vor dem Krieg, als auf jedem Hof alle mit anpacken mussten – beim Pflügen der Kornfelder, bei der Heuernte, in Scheune und Stall oder im Weinberg.
Als er den Hof mit dem angrenzenden Gasthaus von seinem Vater übernahm, war die neue Zeit bereits angebrochen: Traktoren ersetzten die Ochsenfuhrwerke, Mähmaschinen die handgeführten Sensen, und die Kornfelder wichen der einträglicheren Milchwirtschaft.
Doch das „alte Zeug“ wollte Michl nicht entsorgen: Zu viele Erinnerungen an seine Kindheit hingen daran. So entstand das Bauernmuseum, in dem die Geschichte des bäuerlichen Lebens anschaulich bewahrt wird.
- Öffnungszeiten
1. März – 30. November von Donnerstag bis Dienstag von 9.00 bis 20.00 Uhr
Schulmuseum und Schusterwerkstatt in Tagusens
In Tagusens bei Kastelruth befindet sich seit 2005 ein kleines Schulmuseum. Eine einzigartige Sammlung historischer Einrichtungsgegenstände und Lehrmittel nimmt Besucherinnen und Besucher mit auf eine spannende Zeitreise in den Schulalltag vergangener Jahrhunderte.
Bereits seit der Einführung der allgemeinen Schulpflicht im 18. Jahrhundert gab es in Tagusens eine Grundschule. Der Unterricht fand zunächst im Pfarrhaus oder in Stuben der umliegenden Höfe statt, bis 1933 ein eigenes Schulgebäude errichtet wurde. Die kleine Mehrklassenschule bestand bis 1993 und erreichte in den 1950er-Jahren mit 46 Kindern ihre höchste Schülerzahl.
Das Museum vermittelt eindrucksvoll, wie streng der Schulalltag früher geregelt war und wie eng die Dorfgemeinschaft zusammenlebte. Historische Schulmöbel, Lehrmittel und Alltagsgegenstände geben spannende Einblicke in die Geschichte des Schulwesens und der Kindererziehung.
Seit 2019 ergänzen zwei weitere Räume die Ausstellung: eine liebevoll restaurierte Stube aus der Zeit um 1700 sowie eine originale Schuhmacherwerkstatt aus den 1950er-Jahren.
In diesem Video wird die „alte“ Schulzeit ausführlich erklärt: Schule früher
- Öffnungszeiten
Ostern – Allerheiligen, Mittwoch und Sonntag von 10:00 bis 17:30 Uhr