• Peter Fill

Skistars aus Kastelruth

Skilegende Denise Karbon

Denise wurde bisher Juniorenweltmeisterin im Riesenslalom, gewann zwei WM-Medaillen, sechs Weltcuprennen und einmal den Riesenslalom-Weltcup.

Denise gewann die Silbermedaille im Riesenslalom bei den Weltmeisterschaften 2003 in St. Moritz und die Bronzemedaille im Riesenslalom bei den Weltmeisterschaften 2007 in Are. Den Gesamtweltcup im Riesenslalom gewann sie in der Weltcupsaison 2007/8, weiteres konnte sie 6 Weltcuprennen für sich entscheiden.

Skistar Peter Fill

Der Held von Kastelruth

Peter Fill war ein ganz normaler junger Mann aus Kastelruth. Dann entdeckte er die Leidenschaft des Ski Alpin Sports in ihm und seine Erfolgsgeschichte begann.

Heute ist der naturverbundene Mann mit den dunklen Augen und dem charmanten Lächeln im Skisport weit über seine Heimat hinaus bekannt. Als Skirennfahrer ist er in die Geschichte eingegangen. Peter holte sich als erster männlicher Athlet der italienischen Nationalmannschaft die Kristallkugel im Weltcup der Abfahrt.

„Wieder mal a super Zeit“

Peter kommt am 12. November 1982 in Kastelruth zur Welt. Als zweites Kind von Luzia und Alois Fill, 2 Jahre vor seiner jüngeren Schwester Bettina. Sein Talent auf den Skiern wurde ihm in die Wiege gelegt. Seine 2 Jahre ältere Schwester Sara war selbst ausgezeichnete Skifahrerin bevor sie aufgrund von Rückenproblemen aufhören musste, seine Cousine ist die erfolgreiche Skirennläuferin Denise Karbon.

Schon früh interessiert sich der aufgeweckte Bub für Ski Alpin und schon früh bemerken die Eltern sein Talent. Sie fördern und unterstützen ihn tatkräftig.

Nach der Pflichtschule beginnt Peter eine Lehre als Karosseriespengler. Nebenher trainiert er immer hart – diese Mühen sollen nicht umsonst gewesen sein. Im Februar 1999, mit 17 Jahren, gewinnt er bei den nationalen Juniorenmeisterschaften in allen vier Disziplinen Gold. International holt er sich 2001 seine erste Medaille – Bronze bei der Juniorenweltmeisterschaft im Riesenslalom. Ein Jahr später gewinnt er die Juniorenweltmeisterschaft im Super-G. Der große Durchbruch. Diese Medaille sichert ihm eine Startnummer in seinem ersten Weltcup am 7. März 2002, wo er gleich den zwölften Platz erreicht.

Im selben Jahr holt er sich als Sechster im Riesenslalom von Val-d’Isère seine erste Weltcupplatzierung unter den besten zehn. Ein Grund zum Feiern. Sein Onkel Norbert Rier, Sänger der Kastelruther Spatzen, widmet ihm daraufhin das Lied: „Wieder mal a super Zeit“. Es wird zum Vorboten für die Erfolge, die sein Neffe noch erreichen wird.

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Heute fährt Peter für die Sportgruppe der Carabinieri und kann allein von seinem Sport leben. Neben seiner Leidenschaft gehört sein Herz voll und ganz seiner Ehefrau Manuela und Sohnemann Leon, mit denen er so viel Zeit wie möglich verbringt. Im Sommer, wenn ihm neben dem regelmäßigen Krafttraining auch mal Zeit für sich bleibt, fährt der 1,75 Meter große Familienvater gerne Motorrad und Mountainbike, spielt Golf und Fußball. Und noch bevor der erste Schnee fällt, holt er seine Skier hervor und gibt wieder sein Bestes im Training und bei den Rennen.

Seine große Stärke ist die Schnelligkeit. Deswegen ist er vor allem in den Disziplinen Abfahrt, Super-G und in der Kombination erfolgreich. Wie erfolgreich, das zeigte in einem Jahr ganz besonders: 2015/2016 wird zu seiner Saison. Bis auf einen Ausfall in Santa Caterina schaffte er es in allen Abfahrtsrennen unter die Top Ten. Am 23. Januar 2016 überraschte er Teamkollegen und Zuschauer gleichermaßen mit dem Sieg der Hahnenkammabfahrt in Kitzbühel. Die Skirennstrecke „Streif“ ist berühmt berüchtigt als eine der schwierigsten und gefährlichsten Rennpisten der Welt. Mit ein Grund, warum das Rennen von mehreren schweren Stürzen überschattet und nach Startnummer 30 abgebrochen wurde. Dennoch zählte die Disziplinwertung – Peter Fill wurde zum König der Streif. Am Ende dieser erfolgreichen Saison gewann er als erster Südtiroler und Italiener den Abfahrtsweltcup in der Gesamtwertung. Ein großer Moment. Peter sank vor Freude auf die Knie und schrie immer wieder „yes“, als er realisierte, dass er mit diesem Erfolg Abfahrtsgeschichte geschrieben hat.

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