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Kastelruther Tracht

Lebendiges Brauchtum

Die Südtiroler Trachten sind weitum für ihre Schönheit bekannt. Interessant ist, dass fast jeder Ort seine eigene Tracht hat. Getragen wird dieses Kleidungsstück zumeist zu festlichen Anlässen, etwa an hohen Feiertagen oder bei Prozessionen.
Zur Zeit Karls des Großen durfte kein Bauer teure Kleider tragen, dem untersten Stand war höchstens eine Lodenjacke erlaubt. Die Bauern mussten sich mit Kleidungsstücken begnügen, deren Materialien sie selbst herstellen konnten, teure Stoffe wie Seide und Brokat waren den reichen Ständen vorbehalten.

Erst unter Kaiserin Maria Theresia wurde diese Bestimmung abgeschaffen, so dass die Bevölkerung dann der Phantasie freien Lauf lassen und die Vielfalt der heute bekannten Trachten entstehen konnte.

Kastelruther Tracht der Männer: der Mann trägt Trachtenhemd, Weste und Scholder, dazu eine Trachtenhose und hohe Trachtenschuhe. Der Hut wird mit einer Nelke und Grünzeug geschmückt. Der oberste Knopf von Weste und Scholder wird nie verschlossen, sondern immer offen getragen.

Kastelruther Tracht der Frauen: die Frauen kleiden sich mit einem langen schwarzen Rock und einem schwarzen Samtmieder. Im Winter wird dazu ein schwarzes Erbl, im Sommer ein weißes Jöppl getragen. Darüber ein silberfarbenes oder buntes Tuch mit langen Fransen. Zum Jöppl wird eine blaue Schürze getragen, zu den Erbl eine schwarze Moireschürze. Um den Leib werden zu dem Tuch passende Bänder getragen.
Die Haare sind bei verheirateten Frauen mit einer silbernen Haarnadel und einem Kamm zu einem Knoten gesteckt. Ledige Frauen binden ihre Zöpfe zur Gretlfrisur und flechten ein schwarzes Samtband ein.

 
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